From 33613a85afc4b1481367fbe92a17ee59c240250b Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Sven Eisenhauer Date: Fri, 10 Nov 2023 15:11:48 +0100 Subject: add new repo --- .../hjp5/html/k100023.html | 263 +++++++++++++++++++++ 1 file changed, 263 insertions(+) create mode 100644 Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100023.html (limited to 'Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100023.html') diff --git a/Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100023.html b/Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100023.html new file mode 100644 index 0000000..bd2c9a9 --- /dev/null +++ b/Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100023.html @@ -0,0 +1,263 @@ + + + +Handbuch der Java-Programmierung, 5. Auflage + + + + + + + + + +
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4.1 Lexikalische Elemente eines Java-Programms +

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+Bevor wir uns in diesem Kapitel mit den Datentypen von Java befassen, +sollen zunächst einmal die wichtigsten lexikalischen Eigenschaften +der Sprache vorgestellt werden. Hierzu zählen der Eingabezeichensatz, +die Kommentare und die Struktur von Bezeichnern. + + + + +

4.1.1 Eingabezeichen

+ +

+Ein Java-Programm besteht aus einer Folge von Unicode-Zeichen. +Der Unicode-Zeichensatz fasst eine große Zahl internationaler +Zeichensätze zusammen und integriert sie in einem einheitlichen +Darstellungsmodell. Da die 256 verfügbaren Zeichen eines 8-Bit-Wortes +bei weitem nicht ausreichen, um die über 30.000 unterschiedlichen +Zeichen des Unicode-Zeichensatzes darzustellen, ist ein Unicode-Zeichen +2 Byte, also 16 Bit, lang. Der Unicode ist mit den ersten 128 Zeichen +des ASCII- und mit den ersten 256 Zeichen des ISO-8859-1-Zeichensatzes +kompatibel. +

+ + + + + + + + + +
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+Die Integration des Unicode-Zeichensatzes geht in Java so weit, dass +neben String- +und char-Typen +auch die literalen Symbole und Bezeichner der Programmiersprache im +Unicode realisiert sind. Es ist daher ohne weiteres möglich, +Variablen- oder Klassennamen mit nationalen Sonderzeichen oder anderen +Symbolen zu versehen.

+ + + + +
 Hinweis 
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+ + + + +

4.1.2 Kommentare

+ +

+Es gibt in Java drei Arten von Kommentaren: +

+ +

+Kommentare derselben Art sind nicht schachtelbar. Ein Java-Compiler +akzeptiert aber einen einzeiligen innerhalb eines mehrzeiligen Kommentars +und umgekehrt. + +

+Dokumentationskommentare dienen dazu, Programme +im Quelltext zu dokumentieren. Mit Hilfe des Tools javadoc +werden sie aus der Quelle extrahiert und in ein HTML-Dokument umgewandelt +(siehe Kapitel 51). Kapitel +18 der Sprachspezifikation erklärt die Verwendung von Dokumentationskommentaren +ausführlich. Wir wollen uns hier lediglich auf ein kleines Beispiel +beschränken, das besagter Beschreibung entnommen wurde: + + +

+ + + + +
+ +
+001 /**
+002  * Compares two Objects for equality.
+003  * Returns a boolean that indicates whether this Object
+004  * is equivalent to the specified Object. This method is
+005  * used when an Object is stored in a hashtable.
+006  * @param  obj     the Object to compare with
+007  * @return         true if these Objects are equal;
+008  *                 false otherwise.
+009  * @see            java.util.Hashtable
+010  */
+011 public boolean equals(Object obj)
+012 {
+013   return (this == obj);
+014 }
+
+
+ +Listing 4.1: Verwendung eines Dokumentationskommentars im Java-API

+ +

+Dokumentationskommentare stehen immer vor dem Element, das +sie beschreiben sollen. In diesem Fall ist das die Methode equals +der Klasse Object. +Der erste Satz ist eine Überschrift, dann folgt eine längere +Beschreibung der Funktionsweise. Die durch @ +eingeleiteten Elemente sind Makros, die eine besondere Bedeutung haben. +@param +spezifiziert Methodenparameter, @return +den Rückgabewert und @see +einen Verweis. Daneben gibt es noch die Makros @exception, +@version +und @author, +die hier aber nicht auftauchen. + +

+Weitere Informationen zu javadoc +und den anderen Hilfsprogrammen des JDK finden Sie in Kapitel 51. + + + + +

4.1.3 Bezeichner

+ +

+Ein Bezeichner ist eine Sequenz von Zeichen, die dazu dient, die Namen +von Variablen, Klassen oder Methoden zu spezifizieren. Ein Bezeichner +in Java kann beliebig lang sein, und alle Stellen sind signifikant. +Bezeichner müssen mit einem Unicode-Buchstaben beginnen +(das sind die Zeichen 'A' bis 'Z', 'a' bis 'z', '_' und '$') und dürfen +dann weitere Buchstaben oder Ziffern enthalten. Unterstrich und Dollarzeichen +sollen nur aus historischen Gründen bzw. bei maschinell generiertem +Java-Code verwendet werden. +

+ + + + + + + + + + + +
+ +

+Ein Buchstabe im Sinne des Unicode-Zeichensatzes muss nicht zwangsläufig +aus dem lateinischen Alphabet stammen. Es ist auch zulässig, +Buchstaben aus anderen Landessprachen zu verwenden. Java-Programme +können daher ohne weiteres Bezeichner enthalten, die nationalen +Konventionen folgen. Java-Bezeichner dürfen jedoch nicht mit +Schlüsselwörtern, den booleschen +Literalen true +und false +oder dem Literal null +kollidieren.

+ + + + +
 Warnung 
+
+ + + + +

4.1.4 Weitere Unterschiede zu C

+ +

+Nachfolgend seien noch einige weitere Unterschiede zu C und C++ aufgelistet, +die auf der lexikalischen Ebene von Bedeutung sind: +

+
+ + + +
 Titel  + Inhalt  + Suchen  + Index  + DOC  +Handbuch der Java-Programmierung, 5. Auflage, Addison +Wesley, Version 5.0.1 +
 <<  +  <   +  >   + >>  + API  +© 1998, 2007 Guido Krüger & Thomas +Stark, http://www.javabuch.de +
+ + + -- cgit v1.2.3