From 33613a85afc4b1481367fbe92a17ee59c240250b Mon Sep 17 00:00:00 2001
From: Sven Eisenhauer
Date: Fri, 10 Nov 2023 15:11:48 +0100
Subject: add new repo
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.../hjp5/html/k100041.html | 325 +++++++++++++++++++++
1 file changed, 325 insertions(+)
create mode 100644 Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100041.html
(limited to 'Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100041.html')
diff --git a/Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100041.html b/Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100041.html
new file mode 100644
index 0000000..c0d8c87
--- /dev/null
+++ b/Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100041.html
@@ -0,0 +1,325 @@
+
+
+
+Handbuch der Java-Programmierung, 5. Auflage
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+
+6.1 Elementare Anweisungen
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+
+Syntax
+
+
+
+
+
+
+Bedeutung
+
+
+Die einfachste Anweisung in Java ist die leere Anweisung. Sie besteht
+nur aus dem Semikolon und hat keinerlei Effekt auf das laufende Programm.
+Eine leere Anweisung kann da verwendet werden, wo syntaktisch eine
+Anweisung erforderlich ist, aber von der Programmlogik her nichts
+zu tun ist.
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+Syntax
+
+
+
+
+
+
+{
+ Anweisung1;
+ Anweisung2;
+ ...
+}
+
+
+ |
+
+
+
+
+
+
+Bedeutung
+
+
+Ein Block ist eine Zusammenfassung von Anweisungen, die nacheinander
+ausgeführt werden. Alle im Block zusammengefassten Anweisungen
+gelten in ihrer Gesamtheit als eine einzelne Anweisung und
+dürfen überall da verwendet werden, wo syntaktisch eine
+einzelne elementare Anweisung erlaubt wäre. Ein Block darf auch
+Anweisungen zur Deklaration von lokalen Variablen haben. Diese sind
+dann nur innerhalb des Blocks gültig und sichtbar.
+
+
+
+
+
6.1.3 Variablendeklarationen
+
+
+
+
+
+Syntax
+
+
+
+
+
+
+Typname VariablenName;
+
+
+ |
+
+
+
+
+oder
+
+
+
+
+
+
+Typname VariablenName = InitialerWert;
+
+
+ |
+
+
+
+
+
+
+Bedeutung
+
+
+Die Deklaration einer lokalen Variable gilt
+in Java als ausführbare Anweisung. Sie darf daher überall
+dort erfolgen, wo eine Anweisung verwendet werden darf. Die Sichtbarkeit
+einer lokalen Variable erstreckt sich von der Deklaration bis zum
+Ende des umschließenden Blocks.
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+001 class Punkt
+002 {
+003 int x;
+004 int y;
+005
+006 Punkt(int x, int y)
+007 {
+008 this.x = x;
+009 this.y = y;
+010 }
+011 }
+
+ |
+
+
+
+Listing 6.1: Verdecken von Klassen- oder Instanzvariablen
+
+
+Hier wird eine Klasse Punkt
+definiert, die zwei Instanzvariablen x
+und y enthält. Der Konstruktor
+initialisiert die Instanzvariablen mit den gleichnamigen Parametern.
+Um nun nicht für die formalen Parameter neue Namen erfinden zu
+müssen, lassen sich durch lokale Variablen verdeckte Instanzvariablen
+dadurch wieder aufdecken, dass sie mit dem this-Pointer
+qualifiziert werden.
+
+
+Das vorliegende Beispiel erscheint zum jetzigen Zeitpunkt sicherlich
+schwer verständlich, denn bisher wurden weder Klassen noch Methoden
+noch Konstruktoren eingeführt. Nach Lektüre von Kapitel 7,
+das sich mit den objektorientierten Eigenschaften von Java beschäftigt,
+wird es verständlicher sein. Einprägen sollte man sich diesen
+Stil aber jetzt schon, denn er wird in Java häufig verwendet.
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+Syntax
+
+
+
+
+
+
+Ausdruck;
+
+
+ |
+
+
+
+
+
+
+Bedeutung
+
+
+Ausdrucksanweisungen dienen dazu, Ausdrücke in einem Anweisungskontext
+auszuführen. Sie werden erzeugt, indem an den Ausdruck ein Semikolon
+angehängt wird. Da der Rückgabewert des Ausdrucks dabei
+ignoriert wird, macht eine Ausdrucksanweisung nur dann Sinn, wenn
+der Ausdruck Nebeneffekte hat. Tatsächlich
+ist es in Java so, dass innerhalb einer Ausdrucksanweisung nur ganz
+bestimmte Ausdrücke auftauchen dürfen:
+
+- Zuweisung
+
- Inkrement und Dekrement
+
- Methodenaufruf
+
- Instanzerzeugung
+
+
+
+Während es in C beispielsweise möglich ist, den Ausdruck
+2+4 in eine Ausdrucksanweisung
+2+4; zu verpacken, ist dies
+in Java nicht erlaubt. Eine solche Anweisung ist aber auch wenig sinnvoll,
+und es war daher nur vernünftig, dies in Java nicht zuzulassen.
+
+
+
+
+
--
cgit v1.2.3