From 33613a85afc4b1481367fbe92a17ee59c240250b Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Sven Eisenhauer Date: Fri, 10 Nov 2023 15:11:48 +0100 Subject: add new repo --- .../hjp5/html/k100091.html | 113 +++++++++++++++++++++ 1 file changed, 113 insertions(+) create mode 100644 Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100091.html (limited to 'Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100091.html') diff --git a/Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100091.html b/Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100091.html new file mode 100644 index 0000000..d7500b8 --- /dev/null +++ b/Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100091.html @@ -0,0 +1,113 @@ + + + +Handbuch der Java-Programmierung, 5. Auflage + + + + + + + + + +
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14.1 Grundlagen und Konzepte

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+Als Collections bezeichnet man Datenstrukturen, die dazu dienen, +Mengen von Daten aufzunehmen und zu verarbeiten. Die Daten +werden gekapselt abgelegt, und der Zugriff ist nur mit Hilfe vorgegebener +Methoden möglich. Typische Collections sind Stacks, Queues, Deques, +Priority Queues, Listen und Trees. Collections gibt es in großer +Anzahl und diversen Implementierungsvarianten; jeder angehende Informatiker +kann ein Lied davon singen. + +

+Man könnte sagen, dass Collections für Datenstrukturen so +etwas sind wie Schleifenkonstrukte für Anweisungen. So wie Schleifen +die Wiederholbarkeit und Wiederverwendbarkeit von Code ermöglichen, +erlauben Collections die Zusammenfassung und repetitive Bearbeitung +von einzelnen Datenelementen. Tatsächlich werden Collections +sehr oft in Zusammenhang mit Schleifen verwendet, insbesondere, wenn +das Programm von seiner Grundstruktur her nicht Einzel-, sondern Mengendaten +verarbeitet. + +

+Ihre Hauptrolle besteht dann darin, Elementardaten zu speichern und +einen der Bearbeitung angemessenen Zugriff darauf zu ermöglichen. +Darüber hinaus können sie ganz neue Sichten auf die Daten +definieren. Eine Hashtable beispielsweise stellt Daten paarweise zusammen +und ermöglicht so die Definition einer Referenzbeziehung, die +ohne ihre Hilfe nur schwer herzustellen wäre. + +

+Einfache Programmiersprachen bieten Collections meist nur in Form +von Arrays. In Java und anderen objektorientierten Sprachen gibt es +dagegen eine ganze Reihe unterschiedlicher Collections mit einem viel +breiter gefächerten Aufgabenspektrum. + +

+Java kennt zwei unterschiedliche Collection-APIs. Während beider +Funktionalität sich beträchtlich überschneidet, weisen +ihre Schnittstellen teilweise recht große Unterschiede auf. +Einerseits gibt es seit dem JDK 1.0 die »traditionellen« +Collections mit den Klassen Vector, +Stack, +Dictionary, +Hashtable +und BitSet. +Andererseits wurde mit dem JDK 1.2 ein neues Collection-API eingeführt +und parallel zu den vorhandenen Klassen platziert. Wir werden uns +in diesem Kapitel mit den traditionellen Klassen beschäftigen +und in Kapitel 15 auf +die Neuerungen des JDK 1.2 eingehen. Dann werden wir auch einige der +Beweggründe beleuchten, die zur Einführung der neuen Klassen +geführt haben. +


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+ + + -- cgit v1.2.3