From 33613a85afc4b1481367fbe92a17ee59c240250b Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Sven Eisenhauer Date: Fri, 10 Nov 2023 15:11:48 +0100 Subject: add new repo --- .../hjp5/html/k100151.html | 195 +++++++++++++++++++++ 1 file changed, 195 insertions(+) create mode 100644 Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100151.html (limited to 'Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100151.html') diff --git a/Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100151.html b/Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100151.html new file mode 100644 index 0000000..37eddf0 --- /dev/null +++ b/Master/Reference Architectures and Patterns/hjp5/html/k100151.html @@ -0,0 +1,195 @@ + + + +Handbuch der Java-Programmierung, 5. Auflage + + + + + + + + + +
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23.1 Das Abstract Windowing Toolkit

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23.1.1 Grundlegende Eigenschaften

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+Im Gegensatz zu den meisten anderen Programmiersprachen wurde Java +von Anfang an mit dem Anspruch entwickelt, ein vielseitiges, aber +einfach zu bedienendes System für die Gestaltung grafischer Oberflächen +zur Verfügung zu stellen. Das Resultat dieser Bemühungen +steht seit dem JDK 1.0 als Grafikbibliothek unter dem Namen Abstract +Windowing Toolkit (AWT) +zur Verfügung. + +

+Die Fähigkeiten des AWT lassen sich grob in vier Gruppen unterteilen: +

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+Da die grafischen Fähigkeiten Bestandteil der Sprache bzw. ihrer +Klassenbibliothek sind, können sie als portabel angesehen werden. +Unabhängig von der Zielplattform wird ein GUI-basiertes Programm +auf allen verwendeten Systemen gleich oder zumindest ähnlich +laufen. + + + + +

23.1.2 Von AWT nach Swing

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Änderungen mit dem JDK 1.1

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+Die Entwicklung von grafikorientierten Anwendungen im JDK 1.0 war +zwar relativ einfach und erzeugte portable Programme mit grafischer +Oberfläche, war aber durch eine Reihe von Fehlern und Restriktionen +des AWT eingeschränkt. Vor allem bei der Erstellung großer +GUI-Anwendungen wurden die Programme schnell unübersichtlich, +und die Performance litt unter dem unzulänglichen Event-Modell +der Version 1.0. Mit der Version 1.1 des JDK hat SUN das AWT massiv +verändert. Es gab umfangreiche Fehlerbehebungen, und eine Vielzahl +von Methodennamen wurde geändert. Vor allem aber wurde das Event-Handling, +also der Transfer von GUI-Ereignissen, komplett überarbeitet. + +

+Das neue Schlagwort lautet Delegation Based Event Handling. +Es bezeichnet die Fähigkeit des AWT, GUI-Ereignisse an beliebige +Objekte weiterzuleiten und dort zu behandeln. Obwohl das Verständnis +für diese neuen Techniken etwas schwieriger zu erlangen ist als +beim alten Event-Modell, lohnt sich der zusätzliche Aufwand. +Die Entwicklung großer GUI-Anwendungen mit einer klaren Trennung +zwischen Benutzeroberfläche und Applikationslogik wird so erst +möglich gemacht. Wir werden in Kapitel 28 +detailliert auf das neue Paradigma eingehen. Wo erforderlich, werden +einzelne Bestandteile bereits vorher informell eingeführt. + + + + +

Swing

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+Neben dem AWT gibt es eine zweite Bibliothek für die Gestaltung +grafischer Benutzeroberflächen. Sie heißt Swing, +ist seit dem JDK 1.1 als Add-On verfügbar und seit der Version +1.2 fester Bestandteil des Java Development Kit. Da Swing-Anwendungen +in ihren Möglichkeiten weit über das hinausgehen, was das +AWT bietet, werden heute die meisten GUI-Programme mit Swing geschrieben. +Wir beschreiben Swing ab Kapitel 35. +Dennoch macht es Sinn, sich zunächst mit dem AWT zu beschäftigen. + +

+Einerseits ist das AWT einfacher zu erlernen, denn es ist weniger +umfangreich als Swing. Gerade als Anfänger muss man nicht so +viele neue Konzepte erlernen. Zum anderen werden viele der AWT-Features +auch in Swing benötigt, und das mühsam angeeignete Wissen +ist nicht völlig verloren. Ob es um die Verwendung von Farben +oder unterschiedlichen Schriftarten oder um die Anordnung von Dialogelementen +mit Hilfe von Panels und Layout-Managern geht, die zugrunde liegenden +Techniken sind in beiden Fällen gleich. Drittens gibt es auch +heute noch Anwendungen für das AWT, etwa bei der Applet-Programmierung, +oder wenn die Verwendung von plattformspezifischen Dialogelementen +zwingend erforderlich ist. +

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+Leser, die dennoch ausschließlich Swing lernen wollen und das +AWT als unnötigen Ballast ansehen, brauchen die Kapitel 30 +und 32 lediglich +kurz anzusehen. Das dazwischen liegende Kapitel 31 +sollte dagegen nicht übersprungen werden, denn es beschreibt +die Arbeitsweise und Anwendung der Layoutmanager. Die übrigen +Kapitel in diesem Teil des Buchs behandeln Themen, die in beiden Welten +von Bedeutung sind.

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 Tipp 
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