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\renewcommand{\raggeddictumtext}{\centering}
\setchapterpreamble[u]{%
	\dictum[John Milton Cage Jr.]{
	I can't understand why people are frightened of new ideas. I'm frightened of the old ones.
		}\bigskip}
\chapter{Zusammenfassung und Ausblick}
\label{chp:summarization}
\renewcommand{\raggeddictumtext}{\raggedleft}
Abschließend fasst dieses Kapitel zusammen, welche Punkte mit dieser Arbeit erreicht wurden und zeigt verschiedene Themen für nachfolgende Arbeiten, ausgehend von dieser, auf.

Diese Arbeit präsentiert ein Konzept zur Integration von CanEasy und der \myxc--Hardware. Dieses Konzept ermöglicht die Aufzeichnung und den Versand von Botschaften auf dem CAN--Bus mithilfe der \myxc. CanEasy bildet dabei die Schnittstelle zwischen dem Anwender und der \myxc~zur Definition und Auswertung von CAN-Botschaften.

Der implementierte Prototyp erfüllt alle Anforderungen, die an diese Arbeit gestellt wurden und belegt somit die Tragfähigkeit des Konzepts. Die Ergebnis zeigen, dass der Prototyp auch unter hoher Systemlast alle Anforderungen an die Echtzeitfähigkeit erfüllt.

Darüber hinaus verwendet diese Arbeit einen bestehenden Schedulability Test für den CAN--Bus, um damit eine Konfiguration von CAN-Botschaften her zu leiten, die den Bus möglichst hoch auslastet. Die theoretische Berechnung dieses Schedulability Tests lässt diese Konfiguration zu und der praktische Test zeigt, dass der Prototyp auf der \myxc~auch diese Konfiguration bewältigen kann.

Für nachfolgende Arbeiten bietet es sich an, weitere Hardware-Schnittstellen der \myxc~zu integrieren. Einen weiteren wichtigen Punkt im Hinblick auf die Praxis stellt die Implementierung des hier präsentierten Schedulabilty Tests dar. Dieser würde es ermöglichen, den Anwender schon bei der Definition einer nicht lauffähigen Nachrichtenkonfiguration zu informieren. Für nachfolgend integrierte Bus-Systeme könnten ebenfalls Schedulability Tests erarbeitet werden.

Weiterhin verfügt das hier vorgestellte Konzept über keine Authentifizierungs- oder Autorisierungsmechanismen. In diesen Themenbereich fällt auch die Einbeziehung der \myxc--Integration in das Lizenzierungsmodell von CanEasy.

Ein Ansatz für nachfolgende Grundlagenarbeit besteht in der Analyse der Eignung von binären Artefakten, wie den hier vorgestellten Target--Plugins, als Daten- und Methodentransferobjekte im Allgemeinen. Das aktuelle Modethema \textit{Cloud-Computing} bietet hierfür Anknüpfungspunkte. Mittels eines Interface-Mechanismus, ähnlich dem hier vorgestellten, wäre es möglich, in einer Cloud beliebigen Code auf passenden Cloud-Knoten auszuführen. Dies öffnet im Gegenzug große Sicherheitslücken. Auch die Definition einer gesicherten Umgebung für beliebige binäre Artefakte wäre hierfür grundlegend zu konzeptionieren.

Die Verwendung der Bibliothek dl zur Verwaltung von shared objects auf dem Target stellt aufgrund der Verwendung von dynamischem Speicher einen Schwachpunkt dar. Für nachfolgende Arbeiten ergibt sich daraus die Frage, wie der Zugriff auf shared objects ohne Allokation von dynamischem Speicher erfolgen kann.